Die besten Apps für einen Kurzurlaub

Nicht ohne meine App! Dass wir uns von unseren kleinen, smarten Gefährten überall hin leiten lassen und ihnen unser Leben anvertrauen, ist ja mittlerweile normal. Aber welche Apps nehmen uns vor uns während eines Kurzurlaubs das Atmen ab und welche Anwendungen sind so überflüssig wie ein 56k Modem? Wir können keine universelle Antwort darauf geben – aber wir haben bei unserem Ostsee-Trip mal wieder festgestellt: Die besten Apps erleichtern einiges.

Urlaubsplanung entspannt angehen mit den besten Apps

Vor einem Kurzurlaub sollte man grundlegend natürlich klären: Wohin soll es eigentlich gehen? Soll es an die Nordsee oder in den Harz? Mecklenburgische Seenplatte oder Sightseeing in Hamburg? Diese Entscheidung kann eine App nicht abnehmen – aber auf TripAdvisor kann man sich Anregungen holen, welche Reiseziele gerade beliebt sind (und gegebenenfalls entgegen dem Trend handeln und etwas Ruhigeres suchen).

Da man meist nicht im Auto oder am Bahnhof nächtigen möchte an seinem Urlaubsort, sollte man sich – sobald die Destination klar ist – daran machen, eine Unterkunft zu suchen:

Beste Apps für Übernachtungen

Airbnb: Für alle, die nicht unbedingt in Hotels schlafen wollen und das Abenteuer einer unbekannten Wohnung suchen. Hier findet man Privatunterkünfte weltweit. Besonders praktisch: Man kann den genauen Reisezeitraum frei lassen und erst mal durch die Unterkünfte stöbern. Dabei kann man nach diversen Kriterien filtern. Dies eignet sich besonders für Spontane, die nicht auf einen Zeitraum festgelegt sind, aber konkrete Vorstellungen haben oder mit Tier reisen. So findet man manchmal wahre Perlen, die oftmals spottgünstig sind. Die Bewertungen sind echt, denn sie beruhen auf den Buchungen. So kann man sich vorab ein gutes Bild von der Unterkunft machen. Neugierig? Dann schaut bei Airbnb vorbei. Für die Registrierung bekommt ihr auch 25 Euro Reiseguthaben, die ihr direkt mit der ersten Buchung einlösen könnt.

Wir sind große Fans von Airbnb. Die Wohnungen geben meist mehr Platz her als ein Hotelzimmer, man kann so lange schlafen, wie man möchte – ohne dass die Reinigungskräfte im Nachbarzimmer poltern. Wir achten immer auf eine gut ausgestattete Küche, damit wir morgens Brötchen aufbacken und abends mal was kochen können. Spannend ist natürlich auch, dass man häufig in einer Wohnung landet, die üblicherweise Lebensraum einer fremden Person ist. Das sorgt für ein surreal-heimisch-fremd-Gefühl und ist mitunter sehr inspirierend für Deko- und Interieur-Verliebte.

Trivago: Falls der Reisezeitraum feststeht und bei Airbnb nichts zu finden ist, geht die Suche bei Trivago weiter. Hier gibt es eine riesige Hotelauswahl. In den meisten Fällen haben wir hier den günstigsten Hotelpreis gefunden. Hier gibt’s die App für Android – und hier für iOS.

Booking.com: Funktionen sind denen von Trivago sehr ähnlich. Dort werden mehr verfügbare Hotels als bei Trivago für unsere Beispielsuche aufgeführt. Manchmal sind diese minimal teurer als Trivago, manchmal etwas günstiger. Finde hier Booking.com für Android und für iOS. Die besten Apps? Wir nutzen Trivago und Booking.com parallel und finden beide gleichermaßen praktisch.

Unterwäsche vergessen? Nie wieder! Die besten Apps gegen Verpeiltheit

Du weißt also jetzt, wo es hingeht und hast eine Unterkunft gebucht. Also geht es ans Packen. Den Koffer vom Schrank holen, entmotten und wahllos Klamotten hinein werfen – vom String-Bikini bis zur Ski-Unterwäsche. Kommt dir bekannt vor? Es kam tatsächlich schon mal vor, dass ich keine Unterwäsche eingepackt habe. Und dass ich in Kroatien stand mit nur kurzen Sneaker-Socken und einer langen Hose, während die Temperaturen von 30 Grad auf kuschelige 15 Grad fielen.

Für alle, die ein ähnliches Pack-Verhalten an den Tag legen, empfiehlt sich PackPoint. Nicht nur, dass das Wetter des Reiseziels dort zu finden ist, man kann auch ganz einfach seine Bedürfnisse sowie die Art der Reise zusammenklicken und erhält Empfehlungen zum Packen. Natürlich ist auch Essentielles wie Auslandskrankenversicherung und Reisedokumente angegeben. Vergessen ist damit quasi unmöglich, so man die Sachen denn auch live in die Tasche packt.

(Spoiler: Wir haben an der Ostsee unsere Unterwäsche dabei gehabt.)

App-solut sicher in den Urlaub

Um zum Urlaubsort zu navigieren, eignet sich natürlich Google Maps recht gut. Zwar müssen erhebliche Datenmengen heruntergeladen werden, doch man genießt den Luxus, Staumeldungen in Echtzeit zu erhalten mit zu erwartender Verzögerung, falls notwendig erhält man Umleitungen und die genaue Ankunftszeit. Als Alternative für den Offline-Betrieb bietet sich Maps.me für Android und iOS an. Wer sein Gaspedal ausgiebig nutzt, aber trotzdem Geld sparen möchte, dem sei Blitzer.de als beste App angeraten, verfügbar sowohl für Android als auch für iOS.

Szene-Lokale und Hotspots sind mit den besten Apps keine Geheimnisse mehr

Ist man endlich im wohlverdienten Urlaubsort angekommen, poppt die Frage auf „was tun?“. Welche Restaurants sind lohnenswert? Welche Sehenswürdigkeiten muss man auf Instagram posten? Wo man sich früher durchfragen musste und schlussendlich im nächsten McD landete, bieten heute spannende Apps nicht nur Insider-Tipps, sondern auch Mehrwert.

Mit TripAdvisor lassen sich weltweit die Sehenswürdigkeiten, besten Restaurants, Museen und auch Unterkünfte finden – und bewerten. Durch dieses Ranking finden sich schnell Top-Listen zu jedem Thema jeder Region. Ideal für einen spontanen Trip, aber auch vorab zur Recherche ist TripAdvisor eine unserer liebsten Apps. Flüge und Unterkünfte buchen kann man mit TripAdvisor btw. auch – aber das haben wir noch nicht probiert. Die App gibts kostenlos für Andriod hier und für iOS: hier entlang bitte.

Mit Foursquare hat man eine der besten Apps in den Händen – mit dem Unterschied, dass man vorab seine Schwerpunkte setzen und Vorlieben definieren kann. So lernt die App, mich zu den Restaurants zu führen, die ich bevorzuge. Die Museen und Hotspots zu finden, die mich interessieren. Das Netzwerk bringt Menschen ähnlicher Interessen und Vorlieben zusammen – man kann quasi von Expertenempfehlungen profitieren. Und das ist doch praktischer als Empfehlungen wohlwollender Nachbarn, die schon seit 30 Jahren dasselbe Restaurant am selben Urlaubsort besuchen. Kostenlos für den Droiden hier und den Apfel hier.

Die besten Apps für Entertainment

Ein regenverhangener Tag, es stürmt. Oder man hat sich den Pelz verbrannt und traut sich nicht mehr vor die Tür. Die Urlaubslektüre ist durch, der mp3-Player hat den Dienst quittiert. Wie gut, dass es zahlreiche Apps gibt, die Entertainment pur bieten:

Netflix: obligatorisch (für uns zumindest). Ein großer Fundus toller Serien, mittlerweile zieht die Filmdatenbank auch gut nach. Einzig eine stabile Internetverbindung ist notwendig – oder man lädt seine Watchlist herunter und schaut offline. Netflix gibt es als Desktop-Variante und als App (Android und iOS). Je nach Abo kann man auch mehrere Endgeräte mit Netflix verbinden.

Spotify: Ersetzt den mp3-Player. Ob man abends ein Hörspiel zum Einschlafen hören möchte oder unterwegs im Auto seine Playlist herunterdudeln will – Spotify hält diesen Dienst kostenfrei bereit (mit Werbeeinblendung). Möchte man sich den Luxus gönnen seine Playlisten herunterzuladen und offline zu hören, braucht man Premium – das ist dann auch werbefrei. Fair, wie wir finden. Hier könnt ihr Spotify herunterladen.

Mit diesen kleinen Applikationen haben wir bisher die besten Erfahrungen gemacht und schöne Urlaube genossen.  Und wie ihr seht, sind die besten Apps nicht unbedingt kostenpflichtig. Habt ihr Must-have-Apps, die hier noch nicht aufgeführt sind? Dann freuen wir uns über einen Kommentar!

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